Probleme der thermodynamischen Theorie des Föhns

Fra tysk Wikipedia:

Die thermodynamische Theorie als Erklärung des Föhns basiert auf dem unterschiedlichen Temperaturverhalten der Luft bei vertikalen Bewegungen und ist wegen der didaktischen Klarheit insbesondere in Lehrbüchern weit verbreitet: In vielen Lehrbüchern wurde der Kondensationseffekt als „der thermodynamische Föhneffekt“ hervorgekehrt, als ob sonst keine Gründe für die Temperaturerhöhung bei Föhn vorlägen. Dieser Effekt ist lange Zeit zu sehr betont worden, wohl auch wegen seiner didaktischen Vorzüge. Zwei Beobachtungen zeigen, dass er nicht essentiell zum Föhn gehört:

  1. Es gibt auch Föhn ohne Bewölkung im Luv oder am Alpenhauptkamm.
  2. Die im Luv gestaute Luft ist nicht immer an der Überströmung beteiligt, sie kann stagnieren oder sich sogar in entgegengesetzter Richtung bewegen. Dazu haben Lammerts Messungen schon 1920 Beispiele gebracht.

Dass eine absteigende Warmluft dem archimedischen Prinzip zuwider läuft, ist aber problematisch, dynamische Kriterien fehlen dieser Theorie und weder die Beobachtungen des hydraulic jump noch die mountain waves oder die Rotoren – auf welche im Folgenden eingegangen wird – können mit der Theorie erklärt werden.

2 Responses to “Probleme der thermodynamischen Theorie des Föhns”

  1. Lisa Says:

    I Grønland bander vi også altid over ham der Føhns der altid kommer blæsende og gør livet umuligt - smelter sneen og sådan. Selv midt om vinteren.

  2. Anders Says:

    Tysk er det nye sort.
    Eller som jeg altid siger: Heute klingt es Anders…

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